Die Bedeutung der Bewegung für die frühkindliche Entwicklung:

„In keiner anderen Lebensphase spielt die Bewegung eine so große Rolle wie in den ersten Lebensjahren. Die frühe Kindheit ist gekennzeichnet durch Neugier, Entdeckerlust und einem großen Betätigungs- und Bewegungsdrang. In der Auseinandersetzung mit seiner materialen und räumlichen Umwelt, der Interaktion mit Personen und Objekten, erwirbt das Kind Erkenntnisse über sich selbst und seine Umwelt. Es eignet sich die räumliche und materiale Umwelt über seinen Körper und seine Sinne an und macht Erfahrungen über das eigene Tun.“


Zimmer, R.: Bewegung als Motor des Lernens. ISBN: 978-3-943677-01-0 (Februar 2012)

 

 

 

Die Bedeutung der Bewegung bei Clevermoto:

„Der Charakter der Spielkombination sowie die im Detail versteckten ‚Bewegungsherausforderungen‘ üben auf Kinder einen ‚non-verbalen‘ Aufforderungscharakter aus. Die Idee der Spielgerätanforderung baut auf dem neugiergesteuerten  Erkundungsdrang von Kleinkindern auf und ermöglicht ihnen, selbst gestellte Spiel – und Bewegungsaufgaben spontan und variantenreich anzuwenden. Das Kind erkundet somit seine ihm zur Verfügung gestellte spannende Umwelt über Wahrnehmungsprozesse und bringt diese in Bezug zu seinen individuellen Handlungsmöglichkeiten.  Damit werden komplexe sensomotorische Entwicklungsprozesse sowie eine leiblich-sinnliche-praktische Form der Erkenntnisgewinnung  gefördert.

Durch die zweckfreie und offene Anwendung der Bauteile werden die Kleinkinder zu altersrelevanten Handlungen herausgefordert. Kein Weg ist vorgegeben, jeder Weg kann selbst entdeckt werden und verlangt in bestimmten Bereichen auch den sorgfältigen Umgang mit individuellen Wagnis und Risikoentscheidungen. Durch die variablen Anforderungsprofile werden Überforderung als auch Unterforderung vermieden.“

 

D. Beigel: Gutachten „Spielgerät aus dem System CLEVERMOTO Nr. 33 2040 0006 – Einstein-Zwo“ (September 2012)

 

 

 

Kinder wollen und müssen klettern, balancieren, hangeln oder schwingen. Sie setzen sich spielerisch mit der Schwerkraft und mit den Bewegungsgesetzen auseinander. Ihre Natur ist es, neugierig die Umwelt zu erkunden. Dabei müssen sie vielerlei Hindernisse und Hürden überwinden lernen. Der heranwachsende Organismus, das sich entwickelnde Gehirn benötigen Aufgaben, an denen sie wachsen können.
Kinder wollen auf die Frage: „Kann ich das schaffen?“ eine unmittelbare Antwort. Über Bewegung begreifen sie sich selbst und entdecken so die Welt. Indem sie ständig in Bewegung sind, erfahren sie viel über sich und ihren Körper, erfahren ihre persönlichen (Bewegungs-) Grenzen und erwerben so grundlegende Kenntnisse für ihr Leben.

 

 

 

Warum Spielen schlau macht

Wissenschaftler gehen heute davon aus, dass die geistige Entwicklung bei Kleinkindern vor allem dadurch genährt wird, in dem das Kind handelt, also seinen Körper fein- und grobmotorisch einsetzt. Dabei macht es vielfältige Erfahrungen, wenn es seinen eigenen Körper zum Krabbeln, Kriechen, Klettern, Balancieren, Rutschen und Springen benutzt, wenn es Materialien und Gegenstände kennenlernt, damit experimentiert und es anderen Kindern begegnet.

 

 

 

Mit der handelnden Auseinandersetzung lernen Kinder nicht nur Gegenstände und Objekte um sich herum kennen, sie erproben und entwickeln dabei Fertigkeiten und Eigenschaften, die für kognitive Prozesse hilfreich oder unerlässlich sind: Sie müssen sich in bestimmten Situationen konzentrieren können, ihre Wahrnehmung bewerten und Handlungen planen lernen. Damit trainieren Kinder ihr Gedächtnis. In selbst gesteuerten und entdeckenden Auseinandersetzungen lernen Kinder Fragen zu stellen, Vermutungen anzustellen, ihre Phantasie zu gebrauchen, Versuche zu machen, Beobachtungen zu kombinieren und Schlüsse zu ziehen.